Extrem sinnvoll in einer multi-kulturellen Welt: Warnaufkleber

Damit sich alle in unserem Land lebenden Menschen zurecht finden: Warnaufkleber

Nicht erst der massive Zuzug von Flüchtlingen hat gezeigt, dass es für nicht-Deutsche sehr irritierend sein kann, sich in einem komplizierten System wie unserem im Alltag zurecht zu finden. Fakt ist aber: Deutschland ist ein multi-kulturelles Land – neue Kommunikationsformen liegen also nahe.
Natürlich verbindet eine gemeinsame Sprache die Bewohner eines Landes. Es wäre aber illusorisch zu glauben, dass jeder Mensch, der in Deutschland ankommt, im Rekordtempo die Sprache erlernt. Die Gründe sind vielschichtig, aber eins ist klar: Es muss immer stärker davon ausgegangen werden, dass Hinweisschilder, auch solche, die in mehreren Sprachen gedruckt werden, nicht von allen hier lebenden Personen verstanden oder überhaupt wahrgenommen werden. Dennoch lauern in sehr vielen Situationen im Alltag gefahren, ob es sich um Baustellen handelt oder das Vorhandensein giftiger Stoffe oder Gefahren, die von einem zu bedienenden Gerät ausgehen können. Hier sind Warnaufkleber eine große Hilfe.

Fast wie Esperanto: kleine Zeichen mit einer universellen Bedeutung

Man sagt ja oft, dass zu viele Worte eher stören, als die Dinge zu klären. Dies ist grundsätzlich richtig. In Sachen Gefahren und dem Hinweis darauf kann ein zu viel an Erklärungen, an Text, Zeit kosten, die gar nicht vorhanden ist. Ein Warnaufkleber schafft hier Abhilfe. Jeder, egal ob er der deutschen Sprache mächtig ist oder nicht, kann erkennen, dass etwas „anders“ ist. Die Art der Gefahr wird – sozusagen global ausgedrückt – präsentiert. Man kann hier fast von einer Art Weltsprache sprechen, die eben in einer Zeichenform daher kommt. Dass diese Sprache klar und gleichermaßen einprägsam ist, ist in vielen Fällen ein Segen, der sogar Leben retten kann.

Auch juristisch sinnvoll: Warnaufkleber

Wer im öffentlichen Raum oder auch in seinem Betrieb dafür sorgt, dass auf jede eventuelle Gefahr klar hingewiesen wird, ist auch juristisch auf der sicheren Seite. Ein Warnaufkleber ist sichtbar, klar und kann auch als Beweis, dass man auf eine Gefahr hingewiesen hat, in Streitfällen sehr wertvoll sein. Gerade an solchen Stellen, an denen kein zusätzliches Personal dafür sorgen kann, dass auf Gefahren hingewiesen wird, stellen die Warnaufkleber sozusagen den Stellvertreter dar. Wenn sie auf der „Empfängerseite“ aus welchem Grund auch immer, nicht beachtet werden, ist dies eben ein Problem des Empfängers. Aus diesem Blickwinkel heraus, aber eben auch mit Blick auf die sprachliche Vielfalt, die in unserem Land herrscht, kann man die kleinen, aber wichtigen Warnaufkleber vielleicht sogar mit neuen Augen betrachten.

Das Bemühen um ein Miteinander wird erkennbar

Noch einmal zurück zur Anerkennung der Tatsache, dass sich hier mittlerweile Millionen von Menschen aufhalten, die Deutsch nicht verstehen oder angemessen sprechen. Wer an allen relevanten Stellen solche Aufkleber anbringt, gibt damit indirekt auch seine Anerkennung zu erkennen, dass ihm an allen hier lebenden Menschen liegt. Es soll niemand ausgegrenzt werden, wenn es darum geht, so wichtige Dinge wie einen Gefahrenherd auch als solchen zu markieren. Das berühmte „Abholen“ von Menschen, dort, wo sie stehen, geschieht hier auf eindrucksvolle und optisch eindeutige Weise. Dies kann man als einen Beitrag zu einer multi-kulturellen Gesellschaft werten – eine kleine Geste mit großem Effekt!

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